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Museen und Heimatstuben der Donauschwaben in Oberösterreich

Mehr als sechzigJahre sind seit der Flucht und Vertreibung der im Nordosten und Südosten Europas lebenden sogenannten „Volksdeutschen“ vergangen.

Die heimatlosen Menschen haben wieder Wurzeln geschlagen und sind zu einem wichtigen Bestandteil der Länder, in denen sie jetzt leben, geworden. Dennoch ist die Erinnerung an die „alte Heimat“ stets wachgeblieben, in Erzählungen, Liedern und nicht zuletzt in den Dingen, die aus den ehemaligen Siedlungsgebieten mitgenommen wurden.

Um diese zu erhalten, zu pflegen und auch, um sie anderen Menschen zugänglich zu machen, wurden in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Heimatstuben, aber auch größere Sammlungen und Museen gegründet.

Jede dieser Ausstellungen, ob sie in einem kleinen Raum oder in einem großen Museumsgebäude untergebracht ist, beherbergt Kostbarkeiten und Raritäten. Das Leben der „Volksdeutschen“ in ihrer ehemaligen Heimat spiegelt sich in diesen Dingen wieder.

Die Trachten erzählen von Kirchgang und Festlichkeiten, die Bilder und Hausmodelle vom Ortsbild, die landwirtschaftlichen und handwerklichen Geräte vom meist harten Arbeitsalltag, Möbel, Geschirr und andere Gegenstände des täglichen Gebrauchs von Wohnsituationen und Lebensweisen.

Die bestehenden Einrichtungen sind bemüht, ihre Attraktivität auch für ein jüngeres Publikum zu erhöhen, so wird zurzeit in Marchtrenk ein Projekt mit SchülerInnen durchgeführt, um auch einen altersgemäßen Zugang zur Thematik zu ermöglichen.

Banaterstube Obernberg

Franztaler Heimatstube

Heimatstube Braunau 

Huebmer Haus Vöcklabruck

Kulturzentrum Burg Wels

Rumaer Stube

 

 

 

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