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26.11.2011 - Neues Führungsduo bei "Donauschwäbische Kulturstiftung", München

Bericht von Werner Harasym, DKS München

 

Die Donauschwäbische Kulturstiftung wird sich künftig noch mehr in der Vojvodina einbringen. Auf der Jahresversammlung am 26. November 2011 im Münchner Haus des Deutschen Ostens (HDO) wurde nämlich Stefan Barth als stellvertretender Vorsitzender in den Vorstand gewählt. Der donauschwäbische Schriftsteller setzt sich in hohem Maße für die Versöhnung zwischen Deutschen und Serben ein und hält sich dem entsprechend häufig in der Vojvodina auf. Barth, der mehrere Romane zu diesem Thema veröffentlichte, zahlreiche Vorträge und Diskussionen initiierte und 2004 eine Ausstellung in Neusatz (Novi Sad) über die Donauschwaben organisierte, spricht neben der serbischen und kroatischen Sprache auch die ungarische.

Stefan Barth (3. von links) ist neuer Vize-Präsident der DKS - Foto: Jürgen Schneider

 

Zur neuen ersten Vorsitzenden wählte die Versammlung Wilhelmine Schnichels, die bereits 2009 als Beirätin bestellt wurde, seither die Donauschwäbische Kulturstiftung auf vielen Veranstaltungen repräsentierte und eine enge Verbindung zum Haus der Donauschwaben in Sindelfingen (www.haus-donauschwaben.de/) und Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen (www.idglbw.de/) pflegt. Der bisherige Vorsitzende Werner Harasym hatte aus familiären Gründen nicht mehr kandidiert. Weiterhin im Vorstand, der übrigens einstimmig - bei drei Enthaltungen der bisherigen Vorstandsmitglieder - entlastet wurde, sind dagegen Michael Heimann (Schatzmeister) und Martin Schmidt (Schriftführer). Vom Vorstand neu in den Beirat bestellt wurden Dr. Roland Jung (Dresden), Stefan Wagner und Nikolaus Kokusz (beide Wien). Die Mitglieder in Vorstand und Beirat üben ihre Ämter nun für die nächsten drei Jahre aus.

Die Präsidentin: Wilhelmine Schnichels wurde einstimmig (bei einer Enthaltung) gewählt - Foto: Jürgen Schneider

 

Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges“ erklärte Prof. Dr. Georg Wildmann, dass der in Arbeit befindliche Band IV der DKS-Reihe „Donauschwäbische Geschichte“ mit dem Zeitabschnitt 1944 bis zur Gegenwart frühestens in einem Jahr für die Veröffentlichung fertig sei. Band III „Die Tragödie der Selbstbehauptung im Wirkfeld des Nationalismus der Nachfolgestaaten 1918-1944“ war – ebenfalls von Prof. Dr. Wildmann erstellt - im März 2010 erschienen und ist für 39 Euro zuzüglich Porto- und Versandkosten über die Donauschwäbische Kulturstiftung zu beziehen.

 

Die Kontaktdaten der Donauschwäbischen Kulturstiftung bleiben unverändert:

Donauschwäbische Kulturstiftung
Postfach 83 02 06
D-81702 München

Internet: www.kulturstiftung.donauschwaben.net

E-Post: kulturstiftung(at)donauschwaben.net

Bankverbindung:     

   > Postbank München, BLZ 700 100 80, Postgirokonto-Nr. 342892-801

   > BIC/SWIFT-Code: PBNKDEFF    IBAN: DE52 7001 0080 0342 8928 01