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26.09.2010 - 10. Volksgruppensymposium

Jedes Jahr veranstaltet der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) Volksgruppensymposien für die deutschen Landsmannschaften aus Ostmittel- und Südosteuropa, das die Vertreter der deutschen altösterreichischen  Volksgruppen aus dem Gebiet der vormaligen Donaumonarchie zu einem Gedanken- und Erfahrungsaustausch zusammenführt. Gerade den kleinen Landsmannschaften soll die Gewissheit vermittelt werden, dass sie nicht im „Völkermeer“ verlassen und vergessen sind.

Das 10. Symposion fand zwischen 23. und 26. September 2010 in Reschitz im Banater Bergland statt und galt der Frage, in welchen Ländern sich deutsche Bildungseinrichtungen nach dem II. Weltkrieg halten, in welche Richtung sie sich nach der „Wende“ entwickeln  konnten und wie sie gegenwärtig beschaffen sind. Es sprachen die Referenten der Volksgruppen aus Slowenien, Kroatien Ungarn, Rumänien, aus der Slowakei, aus Schlesien, Tschechien und der Ukraine.

Reschitz liegt im Banater Bergland und hatte bis in die Zeit zwischen der beiden Weltkriegen die größten Eisen- und Stahlwerke Ost-Mitteleuropas. Die Bewohner des Banater Berglands sind in der Hauptsache Nachkommen von Bergleuten und Hüttenfachleuten aus Österreich, die von den habsburgischen Herrschern dort angesiedelt wurden.

Die Teilnehmer der Veranstaltung besuchten auch das Reschitzer Stadttheater, das das Stück von Rudolf Hollinger Wenn sich die Wege kreuzen in deutscher Sprache zur Aufführung brachte. Banater Chöre und Tanzgruppen rundeten das Programm ab. Die Jubiläumsveranstaltung dürfte - so Teilnehmer – als die bislang am besten gelungene angesehen werden.